Sind LiFePO4 Akkus teuer?

Häufig werden die Anschaffungspreise von LiFePo4 als ein Nachteil gegenüber Bleiakkus gesehen. Das stimmt nur bedingt, denn in vielen Anwendungen, bei denen die Bleiakkus schnell erschöpfen, ist der LiFePO4-Akku sogar kostengünstiger. Die lange Lebensdauer von weit über 2000 Lade- und Entladezyklen lässt den Preis pro Wh weit unter dem Preis pro Wh bei Blei-Akkus über die Zeit liegen.

Um dies zu demonstrieren, werden wir 2 Akkus 12V mit jeweils 12Ah für die Verwendung bei einem Verbraucher mit ähnlicher Spannungslage vergleichen.

Eine LiFePO4 mit 100 Ah hat ca. 1280 Wh (nominal) reale nutzbare Energiemenge, die über 3000 Ladezyklen abrufbar ist (bei 90% Energienutzung über die Zyklenzahlen = 90% DOD). Dieser Akku z.B.  hat in seiner Lebensdauer 3.456 kWh Energie.

Der herkömmliche Bleiakku (oder AGM -Akku) kann ca. 300 Ladezyklen erreichen und kann nur zu 50% real entladen werden. Mit ca. 1280Wh (nominal) x 300 Ladezyklen (bei 50% Energienutzung über die Zyklenzahlen = 50% DOD) wird dieser Akku lediglich 192 kWh leisten können. Der LiFePo4 hat also 18mal so viel Energie während seiner Lebensdauer und „darf“ dementsprechend mehr kosten. Allerdings ist die LiFePO4 nicht 18-mal teurer, was wiederum die Anschaffungskosten relativiert.

Betracht man also den cost of ownership also die Kosten über die Laufzeit kann man sagen LiFePO4 Akkus sind nicht teurer und im idealfall sogar günstiger als herkömmliche Batterien.

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